Offene Schulwoche 2005

Museums-AG







Wir wollten unsere Ausstellung, die wir das ganze Jahr erarbeitet haben, in der Schulbücherei machen. Wir öffneten die Tür und sahen – „Was für ein vollgerümpeltes, verdrecktes Kuddelmuddel!!“ Den ersten Tag verbrachten wir mit Bücher Stapeln, Entstauben, Regale auseinandernehmen – also Aufräumen. „Schmeiß mir doch mal den Lappen rüber!“ – „Hier!“ – „Doch nicht ins Gesicht!“
Außerdem gestalteten wir ein Plakat. Die nächsten Tage räumten wir weiter auf. „Wo gibt es neue Lappen?“
Wir schrieben Einladungen für die Materialgeber. Danach liefen einige von uns durch die Schule. Keine Tafel war vor uns sicher, denn wir wollten unsere Botschaft verbreiten. Schließlich war die ganze Schule voll von unserer Werbung.
Am Donnerstag rückten wir die gefüllten Vitrinen zurecht. „Die soll hier hin!“ – „Quatsch, da sieht sie viel besser aus!“ – „Rück die Trivine, äh ... Vitrine hierhin!“ ... Der letzte Tag stand ganz im Zeichen der aktiv erlebten Schulgeschichte: Wir haben Besuch bekommen von einem ehemaligen Schüler des Ratsgymnasiums, der uns von seiner Zeit als Hitlerjunge, Flakhelfer, Schüler und Soldat erzählt hat. Schließlich waren wir fertig und der Samstag konnte kommen.


Erstellt vom Homepage-Projekt in der Offenen Schulwoche 2005 am Ratsgymnasium Minden